(www.impact-records.de) / (www.splitimage.de)
SPLIT IMAGE aus Paderborn melden sich mit diesem Album zurück, nachdem sie sich gegen Ende der 90er nach nur zwei Alben aufgelöst hatten. Ich muss ehrlich sagen, dass ich die Band nur von Samplern kannte und als relativ nervig in Erinnerung hatte. Umso mehr hat mich das neue Album überrascht. Gut produziert, kräftiger, rauher Gesang, abwechslungsreiche Mucke zwischen Oi! und „Streetrock“ mit Hardrock-Einschlag und durchdachte, teils angenehm provokante deutsche Texte („Ihr steckt mit euren Köpfen im Arsch der Demagogen / So bleibt der Kopf zwar warm, doch man ist blind und wird betrogen / Ich bin sicher, ich kenne eure Reaktion / Schreit und kotzt Kritiken, zum Wohle der Nation“) über das eigene Selbstverständnis, Religion, Lokalpatriotismus und Persönliches. Eine verdammt geile optische Gestaltung in Form eines Digipacks mit Klappcover, über das sich „Das letzte Abendmahl“, nachgestellt mit Bandmitgliedern und Freunden, erstreckt sowie eines Booklets mit allen Texten rundet den positiven Gesamteindruck ab. Freund Pathos lässt natürlich kräftig grüßen, tropft aber nicht aus den Boxen und bleibt stets unpeinlich. Gute Comeback-Scheibe! Elf Songs in 39 Minuten. Anspieltipp: „Freiheit ist Punk“. 2. Günni
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