(www.flowerviolene.de) / (www.attackofthemadaxeman.de.vu)

Nachdem der von Michael Schenker, böser Bruder des mittlerweile softrockenden Skorpionen Rudolf Sch., im gleichnamigen Song besungene Mad Axeman den Wald zerstört hatte, taten sich ein Eichhörnchen, eine Schnecke, eine Biene und eine Schildkröte (bzw. Männer verkleidet als selbige) zusammen, um per heftigstem Grindcore auf die Probleme der Fauna aufmerksam zu machen und Grenzen zwischen den verschiedenen Tier- und Menschenrassen einzureißen, unabhängig der Anzahl ihrer Beine. Klingt nach totaler Freakshow? Ist es auch. Vier Kerle in selbstgenähten Tierkostümen blasen zur Zerstörung unserer Gehörgänge und grunzen und prügeln sich durch Songs wie „Herrchen gesucht“, „Elefantophobia („Der Elefant im Prozellanladen, Horrorvision für Spießer und die Bosse da oben“) und „The Philosophy of Rüdiger Nehberg“; teils englisch, teils deutsch, aber das hört man eh nicht raus (kann man aber nachlesen). Das Bandkonzept wird bis ins Detail beibehalten und manifestiert sich nicht zuletzt in Grüßen an Künstler wie ALVIN AND THE CHIPMONKS, die DÖDELHAIE und die KASTELRUTER SPATZEN, während CARNIVORE, MAD BUTCHER, PIG DESTROYER etc. ein herzliches „Fuck you“ abbekommen. Witzig, detailverliebt und extrem. Wenn du auf Grindcore kannst und ein Herz für Tiere hast, greif zu – was auch immer du sein magst… 18 Songs in ebenso wenig Minuten. Ohne Wertung. Günni